Sunday, July 12, 2009

Süßes Gold


Heute zum ersten Mal in meinem Leben Aprikosen, Verzeihung Marillen-Marmelade selbst gekocht. Ich fand das immer recht überflüssig, weil leckere Marmelade gibt´s im Supermarkt im Überfluss. Da wusste ich aber noch nicht, wie befriedigend das ist! Das ganze Haus riecht lecker, man weiß genau was drin ist und was nicht, und natürlich ist es die allerbeste Marmelade geworden, die ich jemals kosten durfte. Pläne für das nächste Wochenende: Himbeermarmelade. Und für den Herbst: Zwetschgenmarmelade. Hmm.

Übrigens, apropos Leckereien: Der beste Bananenkuchen den wo gibt.

Ich muss endlich diesen Plan mit der Frühstückspension...

Monday, July 06, 2009

Under the weather


Es gibt ja so Wochenenden, die bestehen gefühlt nur aus Arbeit. Also nicht Arbeit Arbeit, sondern: Putzen Einkaufen Gärtnern. Und wenn man dann auch noch krank wird, und es tendenziell schon wieder regnet, dann hm. Aber immerhin, schöne Blumen.

Edit: OMG, ich bin auf Explore!!

Monday, June 29, 2009

Regenmusik



Wiederentdeckt: Ich bin tatsächlich der Meinung, dass "In my Tribe" eines der besten Alben ist die wo gibt.

(Vorsicht Mädchenmusik.)

(80ies, baby.)

(Don´t you love Natalie.)

Sunday, June 28, 2009

Drei Tage Regenwetter

Hier regnet es seit 1,5 Wochen, seit fünf Tagen verschärft und nahezu ununterbrochen. Am Anfang fand ich das noch ganz lustig, ich meine, immerhin mussten wir den Garten nicht gießen, aber inzwischen ist es irgendwie unangenehm. Vom Hochwasser sind wir nun gottseidank nicht betroffen (obwohl der Keller natürlich wieder vollgelaufen ist, aber dank Pumpe kein Problem), aber irgendwie ist alles klamm. Die Bücher im Regal wellen sich, die Wäsche trocknet nicht mehr, die Holzdielen verbiegen sich. Zudem, so richtig heiß muss es für mich nicht werden, aber hallo? Juni-Wetter sieht ja dann doch anders aus.

Immerhin Zeit, im Haus einiges zu erledigen. Wir haben entschlossen, erstmal hier wohnen zu bleiben und die Haus-Träume auf später zu verschieben. In vieler Hinsicht ist es bei uns nicht sicher, wie und wo es weitergeht, und wir würden uns durch einen Hauskauf eventuell doch Chancen verbauen. Und wir lieben unser kleines Haus. Also bleiben wir hier, und seit der Entschluss gefallen ist, habe ich auch wieder Spaß daran Dinge im Haus zu gestalten, umzugestalten, über neue Stühle für die Küche nachzudenken etc. Also, alles fein im Häuschenlein.

Zeit ist übrigens auch für mein arg vernachlässigtes Blog Lillian loves. Ich habe nie aufgehört, schöne Dinge dafür zu sammeln, nur mit dem regelmäßigen posten tu ich mir schwer. Aber ich gelobe Besserung.

Schöne Woche, hoffentlich ohne Gummistiefel.

Sunday, June 21, 2009

Holga und ich

In Portugal habe ich mir endlich eine Holga gekauft. Die Regel ist eigentlich, dass man bei dieser Kamera die ersten Filme (ja, Filme!) ohne nennenswerte Ergebnisse verschießt. Ich habe drei Filme (á 12 Fotos) verschossen und es gibt sicher fünf Fotos, die ich großartig finde. Das da oben ist eines davon. Holga und ich werden gute Freunde, glaube ich.

Schöne Woche, ihr Hasen.

Sunday, June 14, 2009

Listen, oder Beschäftigungstherapie

Seitdem ich aus dem Urlaub wieder da bin, habe ich genug vom faulsein und rumliegen und ganz viel Lust Dinge rund ums Haus zu erledigen. Also Dinge, die schon längst gemacht gehören. Keller aufräumen, Gartenstühle neu streichen, endlich einen Kompost anlegen, you name it. Ich könnte jetzt genau aufschreiben was noch alles, aber das ist ja nicht so interessant und steht außerdem schon auf meiner handgeschriebenen Liste. Der Mann macht sich immer lustig über meine To-do-Listen, aber hey! Sie sind sehr effizient.

Auf der Liste stand heute auch Gärtnern, weil der Garten in den zwei Wochen Abwesenheit schon wieder komplett zugewuchert war. Also den ganzen Tag gegärtnert was das Zeug hielt. Mann, ist das anstrengend! Normalerweise gärtnert eher der Mann. Jedenfalls bin ich komplett fertig. Zwischendurch noch Kuchen gebacken, aus diesem Buch, das ich nur empfehlen kann, weil perfekte Kombination aus Lebensgeschichte und großartigen Rezepten. Im Urlaub gelesen (genauer, im Flieger, und geheult als der Vater der Autorin stirbt, seltsame Blicke vom Sitznachbarn inklusive) und seitdem sicher schon fünf Rezepte ausprobiert, eines besser als das andere. Heute Joghurt-Zitronen-Kuchen, yum.

Grade noch nen mediokren Tatort gesehen (nicht sicher, ob Fritzi Haberlandt sich mit all diesen verrückten Rollen einen Gefallen tut) und jetzt gleich mal sehr bettreif. Nächste Woche wird einsam (der Mann ist in den USA), anstrengend (Chef im Urlaub) und außerdem muss ich morgen früh zum Arzt, weswegen ich hoffentlich unnötigerweise ein bißchen Bauchweh habe.

Thursday, June 11, 2009

Portugal in Bildern

Der Alltag hat uns wieder. Aber ich merke, dass mir der Urlaub sehr gut getan hat - ich bin viel ausgeglichener und vor allem nicht mehr dauer-müde. Ehrlich gesagt, so kurz vor der Abfahrt hatte ich kurzzeitig mit dem Konzept des Urlaub-machens gehadert. Diesmal war es irgendwie ein Mega-Stress, alles in der Arbeit noch fertigzubekommen, Haus und Garten ordentlich zu hinterlassen und trotzdem alles Notwendige im Koffer zu haben. Zwischendurch wäre ich ernsthaft bereit gewesen, alles sausen zu lassen und die 14 Tage im eigenen Garten zu verbringen.

Gut, dass wir dann doch gefahren sind. denn es war einer unserer schönsten Urlaube. Sehr entspannt, weil wir irgendwie schon vertraut waren mit Portugal. Trotzdem spannend, weil wir in einer anderen Gegend waren, und in was für einer! Nord-Portugal ist mit das Schönste was mir bislang untergekommen ist.

Die schönsten Fotos gibt´s hier. Und hier noch ein paar Erklärungen anhand Bild, warum Portugal so ganz besonders und liebenswert ist.


In Portugal geht man oft und gerne zum Friseur. Dementsprechend viele gibt es auch. Wir fuhren einmal durch ein Bergdorf mit geschätzten 200 Einwohnern. Es gab auf der Dorf-Hauptstraße sechs (6) Friseur-Läden, und nein, ich übertreibe keineswegs. (Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Foto keinen Friseurladen zeigt, aber es passt so schön.)


In Portugal gibt es Städte, die in den Außenbezirken wie arge Slums aussehen (in den Augen des Nordeuropäers zumindest) und im historischen Kern nur so vor Charme sprühen. So auch in Viana do Castelo, die nächste größere Stadt von unserem (entzückenden!) Ferienhaus aus.


In Portugal kachelt man die Hauswände. Warum, hab ich vergessen, aber es sieht sehr schön aus.


In Portugal und vor allem im Norden gibt es wunderschöne Strände, an denen kaum was los ist. Der Atlantik ist eiskalt und zum Schwimmen nicht geeignet, dafür gibt es coole Surf-Action zur Unterhaltung und gleichzeitig Ruhe pur.


In Portugal benutzt man Autos als Heu-Trockner oder Heu als Auto-Hitzeschutz (so genau hab ich das nicht rausgefunden).


In Portugal´s Supermärkten bekommt man ausnahmslos jeden Artikel ungefragt in Plastiktüten verpackt. In jede Tüte dürfen höchstens drei Artikel, egal ob sie dann voll ist oder nicht. Wer sich wehrt, ist Outlaw. Falls uns demnächst im Zuge der globalen Erwärmung das Wasser bis zum Hals steht, dann hat Portugal sicher keinen unwesentlichen Teil dazu beigetragen.



In Portugal isst man getrockneten Fisch. Genauer: Kabeljau, und das ganze nennt sich Bacalhau und ist das Nationalgericht. Das stinkende Zeug kann man in jedem größeren Supermarkt in unglaublichen Mengen und in verschiedener Qualität kaufen. Für mich sieht im getrockneten Zustand alles gleich eklig aus, aber ich habe das in Lissabon tatsächlich versehentlich mal bestellt und auch gegessen. War... interessant.